Der Kammerchor Altona wurde 2004 von Uschi Krosch gegründet und widmet sich der A-cappella-Chormusik von bekannten und weniger bekannten Komponistinnen und Komponisten aller Musikepochen.

Charakteristisch ist stets die unkonventionelle Auswahl von Werken älterer und zeitgenössischer Kompositionen rund um ein selbstgewähltes Thema.

Seit November 2017 leitet uns Edzard Burchards.


Wir proben jeden Dienstag (außer in den Schulferien) von 19.30 bis 21.45 Uhr und dies - normalerweise - in der Theodor-Haubach-Schule (Haubachstraße 55, 22765 Hamburg).

Die Chorproben im März 2020 fallen wegen der Coronavirus-Epidemie aus. Ende März werden wir über die Wiederaufnahme der Proben entscheiden.

Tja, es hat länger gedauert, bis wir uns für irgendetwas entscheiden konnten, das uns dem gemeinsamen Singen wieder näher bringt. Bei den ersten Videokonferenzen haben wir uns miteinander ausgetauscht über den Lockdown und wie es uns damit geht. Ans gemeinsame Singen war nicht zu denken. Dann haben wir uns auch mit Stimmproben per "Zoom" versucht. Sobald der Lockdown gelockert war und ein Hygienekonzept da war, haben wir Proben mit jeweils ca. 12 Leuten in den Räumlichkeiten eines Chormitglieds abgehalten (Vielen Dank, Lars!) und dann haben wir auch draußen gesungen ...

Seit August finden unsere Chorproben nun im Gemeindesaal der Christuskirche HH-Eimsbüttel statt. Der Saal ist groß genug, dass wir mit 22 Leuten die geforderten Abstände einhalten können, und kräftig gelüftet wird natürlich auch. Der nächste Probentermin ist der 20.10.2020 (erster Dienstag nach den Herbstferien).

Zu den Randbedingungen für die Chorproben in Zeiten von "Corona" ist einiges auf der Website vom Chorverband Hamburg zusammengetragen.

 

Auf der Suche nach einem neuen Chor? Zur Zeit sind hohe Sopräne und Tenöre herzlich willkommen!

Kontakt: mail(at)edzardburchards.de

 

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Unser nächstes Konzert:

Wir proben Vertonungen weltlicher Gedichte von Hugo Distler, Paul Hindemith, Nils Lindberg, Raymond Schroyens und Klaus Vetter.
Wann wir die Stücke aufführen können, wissen wir noch nicht. Derzeit denken wir daran, draußen kleine Konzerte zu geben. Geeignete Orte hierfür suchen wir noch. Und dann muss uns ja nur noch das Wetter hold sein ...

 

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Rückblick

 

Unter dem Titel "LUX ÆTERNA" haben wir am 15./16. Februar 2020 in der St. Petri / HH-Altona und der Paul-Gerhardt-Kirche / HH-Bahrenfeld zwei gegensätzliche und doch auch verwandte Kompositionen einander gegenübergestellt:

In dem 1997 von Morten Lauridsen komponierten fünfsätzigen Werk „Lux aeterna“ werden liturgische Texte mit Bezug auf das "Ewige Licht" (lat. lux aeterna) mit Teilen aus der katholischen Totenmesse (Requiem) kombiniert. Die Musik ist lichtdurchflutet, klar und hell mit vielen Schwebungen und macht so das „Ewige Licht" hörbar.

Einen deutlich ernsteren Charakter hat die „Music for the funeral of Queen Mary“. Henry Purcell schrieb sie 1695 anlässlich des Todes von Königin Maria II. von England. Ohne es zu wissen, komponierte Purcell damit auch sein eigenes Requiem, Teile der „Funeral Music“ wurden zu seiner Beerdigung im selben Jahr aufgeführt. Das Werk besteht aus einem Trauermarsch und einer Canzona (auf der Orgel gespielt) sowie drei Anthems für Chor, in denen Teile der aus der anglikanischen Liturgie stammenden "Funeral sentences" vertont sind.

 

Unter dem Titel "Mythen, Märchen, Melodien" brachten wir am 22. und 23. Juni 2019 (St. Petri / Altona, St. Thomas / Rothenburgsort) ein abwechslungsreiches Programm mit "Phantastischer" Chormusik von Distler, Elgar, Pepping, Barber, Brahms, Ešenvalds zu Gehör. Und es war eine große Freude, das Programm am 14. September 2019 in St. Johannis / HH-Eppendorf wiederholen zu dürfen.


Am 8. Mai 2019, 19 Uhr führten wir das Oratorium „Tenebrae“ in den Stadthöfen, Stadthausbrücke 8 (Hamburg-Innenstadt) auf.
Tenebrae-Aufführung 8. Mai 2019

Näheres zum Werk siehe unten. Zum geschichtlichem Hintergrund siehe Förderkreis Stadthaus


Am 1. und 2. Dezember 2018 haben wir unter dem Titel "O nata lux" unser erstes adventliches/weihnachtliches Konzert gegeben.


Am Dienstag, dem 30. Oktober 2018, 19.30 Uhr in der Krypta des Mahnmals St. Nikolai, Hamburg-Altstadt führten wir das Oratorium „Tenebrae“ auf. Es wurde von Ernst Bechert für Chor, Sprecher und Elektronik komponiert und erinnert sowohl an die Menschen, die Opfer der Naziverbrechen im Stadthaus wurden, als auch an die heutigen Opfer von staatlicher Folter - in Diktaturen und auch manchen demokratischen Staaten.

Eine "Interventionsfassung" des Oratoriums hatten wir am 2. Mai 2018 in den Stadthöfen, Stadthausbrücke 8
(Leitung: Edzard Burchards, Sprecher: Erik Schäfer, Keybord und Elektronik: Ernst Bechert) zu Gehör gebracht.


Am 3. Mai 2018 waren wir Teil der Gedenkveranstaltung anlässlich des 73. Jahrestages des Kriegsendes und der Befreiung der Konzentrationslager Neuengamme.

Im April 2018 gaben wir unser erstes Konzert mit Edzard (Heimat - du Ferne: Stücke von Bártok, Ešenvalds, Isaak, Monteverdi, Schubert, Schwarz, Toch, Wolf und Wormsbächer).

 

Seit Ende Januar 2017 traten wir regelmäßig als Chor (verstärkt durch weitere Mitsänger und Mitsängerinnen) bei der Theaterproduktion "Mutter Courage und ihre Kinder" von Bertolt Brecht im Thalia Theater auf. Die Produktion wurde in der Saison 2018/2019 beendet.


„Nebenher“ waren wir vom 21. bis 24. April 2017 in Budapest und hatten dort mit einem rein modernen Programm (20. / 21. Jahrhundert, Vertonungen von weltlichen Gedichten) zwei wunderbare Konzerte: Samstags im Eötvös József Gimnázium gemeinsam mit dem Chor „Tutta Vocabile“ und sonntags in der Ungarischen Nationalgalerie.

Daneben blieb noch Zeit für gemeinsame Erkundigungen von Budapest und gemeinsames Feiern. Vielen Dank noch an die Sänger und Sängerinnen von „Tutta Vocabile“ für das gemeinsame Singen und die guten Gespräche!